Nachhaltigkeit

Was bedeutet eigentlich Nachhaltigkeit?

Die Definition des Begriffs Nachhaltigkeit ist kurz und knapp, dass man nur so viel an Ressourcen verbraucht, wie neu nachwachsen, produziert, oder regeneriert werden können. Beispiel Forstwirtschaft, es wird nur so viel Holz geschlagen, wie neu nachwachsen kann.

Eine offizielle Definition der Bundesregierung  lautet:

Nachhaltige Entwicklung heißt, Umweltgesichtspunkte gleichberechtigt mit sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu berücksichtigen. Zukunftsfähig wirtschaften bedeutet also: Wir müssen unseren Kindern und Enkelkindern ein intaktes ökologisches, soziales und ökonomisches Gefüge hinterlassen. Das eine ist ohne das andere nicht zu haben.

Man kann von einer nachhaltigen Entwicklung sprechen,

„wenn sie den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen.“

Die meisten Menschen beim Thema Nachhaltigkeit vor allem an Energie und Strom, der regenerativ erzeugt wird. Wind- und Solarstrom alleine würden den Begriff zu kurz und nur unzureichend beschreiben. Hinzu kommt noch der Aspekt des Teilens und Weitergebens, Stichwort „Sharing Economy„. Wer seine Produkte und Ressourcen mit anderen teilt, verhält sich sparsam und nachhaltig. Es muss so weniger produziert werden und spart somit auch CO2. Das Teilauto, Second-Hand-Läden oder die Tafeln sind gute Beispiele für die „Sharing Economy“.

Wohnungsleerstand oder brachliegende Flächen sind nicht nachhaltig und Ressourcenverschwendung, im Umkehrschluss gilt also, dass jedes Projekt, welches aktiv gegen diese Missstände vorgeht, nachhaltig ist.

Das Wissen der älteren Generation nutzen und aktiv für die Bildung und Betreuung der jüngeren Generation ist ebenso nachhaltiges Wirtschaften, denn auch das Nicht-Nutzen von Erfahrungswerten ist eine Ressourcenverschwendung.

Fairer Lohn für nachhaltig produzierte Waren ist ein weiterer Baustein im Nachhaltigkeitskonzept. Denn nur wer von seiner Arbeit selbst überleben kann und auf keinerlei Transferleistungen angewiesen ist, kann sich auch selbst um einen nachhaltigen Lebensstil bemühen und muss nicht auf billig Produkte zurückgreifen, die meist eben nicht nachhaltig produziert werden.

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